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Konsequenzen die zur besseren Fairness führen können

Bernhard Mollnhauer Allgemein

19.01.06/kg) Laut einer Meldung von »La Presse« (Montreal) ist Kanadas Straßenradstar Geneviève Jeanson nach einem positiven Epo-Befund auf Lebenszeit gesperrt worden.

Geneviève Jeanson, 1999 Junioren-Weltmeisterin sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen, soll laut der Tageszeitung »La Presse« im Juli letzten Jahres bei der Tour de Toona positiv auf Epo getestet worden sein. Da sie schon 2004 beim Weltcup-Rennen Fleche Wallone nicht zu einer Dopingkontrolle erschienen war, was ebenfalls als positiver Befund gewertet wird, hat sie der amerikanische Verband nun auf Lebenszeit gesperrt. Jeanson fuhr unter US-Lizenz wegen eines Streits mit dem kanadischen Verband, nachdem sie 2003 bei der WM im eigenen Lande wegen eines zu hohen Hämatokritwertes Startverbot erhalten hatte. Damals war der Dopingtest aber negativ.

Jeanson beendet laut »La Presse« nun – zutiefst enttäuscht vom Radsport – ihre Karriere. Sie hat in allen Fällen jegliche Schuld bestritten und immer wieder betont, nie verbotene Mittel eingesetzt zu haben. Auch im aktuellen Fall will sie Schritte unternehmen, um nicht als verurteilte Dopingsünderin in den radsportlichen Ruhestand gehen zu müssen.

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